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1. FC Union nach dem Sieg in Jena: Mit Mumm und Simon Hedlund
Beim Pokalspiel in Jena zeigt sich, dass Stürmer Simon Hedlund für den 1. FC Union in dieser Saison noch sehr wichtig werden könnte.
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Unions Trainer Urs Fischer vermied es, einzelne Spieler hervorzuheben. Aber er hätte seine Offensivleute schon loben können nach dieser Partie. Das Weiterkommen im DFB-Pokal mit einem 4:2 (3:2) am Sonntagabend gegen den FC Carl Zeiss Jena hatte der Fußball-Zweitligist allen voran seinem schwedischen Sturm zu verdanken: Simon Hedlund mit seinen zwei Treffern und Sebastian Andersson mit einem weiteren. Es sollte beiden Selbstvertrauen geben für kommende Aufgaben. Denn am nächsten Sonntag wartet mit dem Heimspiel gegen den Tabellenführer FC St. Pauli schon eine ungleich größere Herausforderung.
Simon Hedlund spielt seit 2016 bei Union. Doch der 25-Jährige könnte einer der Gewinner des Umbruchs in diesem Sommer sein. Auch vergangenes Jahr gehörte Hedlund zwar zum Stamm. Aber er war noch nicht so torgefährlich, wie es sich ein technisch versierter Angreifer, der auch Ambitionen in Richtung Nationalelf hegt, wohl wünscht. Auch in den ersten zwei Ligaspielen dieser Saison blieb Hedlund noch ohne Tor und Vorlage. Dass er also noch Steigerungspotenzial hat, zeigte sich auch in Jena. Wobei es Union an sich gut gelang, die Unachtsamkeiten des Gegners auszunutzen.
Ob es in der Zweiten Liga gegen spielstärkere Mannschaften allerdings ein Konzept sein kann, so viel Raum zu lassen und allein auf Konter zu setzen, darf bezweifelt werden. Aber am Ende reichte es gegen den bemühten Drittligisten eben für Union, geduldig auf schwache Momente zu warten.
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