
© dpa
Taktik: Neue deutsche Welle
Spielerische Leichtigkeit dank defensiver Ausrichtung: Im Viertelfinale gegen die Portugiesen musste sich Bundestrainer Joachim Löw erst untreu werden, um sich treu zu bleiben.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Die Blicke von der Seitenlinie gingen sehnsüchtig nach oben. Wir woll’n den Jogi seh’n!, schienen sie zu rufen, aber Joachim Löw, den alle Jogi nennen, zeigte sich nicht. Irgendwann öffnete sich die gläserne Tür jener Loge, in der der Bundestrainer das Viertelfinale der deutschen Nationalelf verfolgt hatte, und heraus trat: Urs Siegenthaler. Der Chefscout des Deutschen Fußball-Bundes reckte seine Faust in die Luft, suchte Blickkontakt mit der deutschen Delegation am Spielfeldrand und rief: „Hansi!“ Hans-Dieter Flick hörte es nicht.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true