Labbadias Entlassung: Nicht eine Minute zu spät
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Labbadias Entlassung: Nicht eine Minute zu spät

Die Botschaft der HSV-Spieler am Sonntag in Hoffenheim war eindeutig: Unter diesem Trainer arbeiten wir nicht mehr. Labbadias Entlassung ist angesichts der "historischen Chance" in der Europa League eine notwendige Soforthilfemaßnahme.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Der deutsche Fußball besitzt einen Hang zu vorschnellen Entscheidungen, vor allem was die Entlassung von Trainern angeht. Im Fall von Bruno Labbadia trifft das ausnahmsweise nicht zu. Wer Bernd Hoffmann und seinen Ehrgeiz kennt, weiß, dass der Vorstandschef des HSV Labbadia am liebsten schon in der Pause des Spiels gegen Hoffenheim entlassen hätte. 0:3 lagen die Hamburger zurück, doch noch beeindruckender als das bloße Ergebnis war das gemeinsame Votum der Mannschaft gegen Labbadia: Unter diesem Trainer, so lautete die Botschaft, arbeiten wir nicht mehr.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })