Sport: Nur einer kommt durch
Stuttgart: Kohlschreiber steht in Runde zwei
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Stuttgart - Seine dunklen Augen fixieren den Tennisball, als wäre er die Beute eines hungrigen Raubtiers. Rafael Nadal schaut fest entschlossen, es ist der selbstbewusste Blick eines Siegers. Es ist kaum verwunderlich, dass das Konterfei des spanischen Tennisspielers und Sandplatzspezialisten die Turnierplakate am Stuttgarter Weissenhof ziert und auf die Abbildung der einheimischen Spieler in weiser Voraussicht verzichtet wurde. Denn wie so oft trat auch in dieser Woche die allseits befürchtete Prognose ein, dass deutsche Spieler auf Sandplätzen und noch dazu vor heimischer Kulisse einfach keine erfolgversprechende Kombination sind. Keiner der vier gestarteten Qualifikanten schaffte den Sprung ins Hauptfeld, am Montag verabschiedeten sich mit Florian Mayer und Benjamin Becker die ersten beiden von insgesamt fünf deutschen Profis gleich zum Auftakt, und natürlich verlor auch Alexander Waske sein Auftaktmatch – 1:6, 1:6 gegen Rafael Nadal, den besten Sandplatzspieler der Welt.
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