Sport: Offensivkünstler, Defensivstrategen
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Last Man dribbling. Franck Ribéry muss sich gegen Spanien einsam vorgekommen sein. Zu selten bekam er Unterstützung von seinen Mitspielern. Foto: dpa

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Sport: Offensivkünstler, Defensivstrategen

Nach dem Sieg gegen Frankreich diskutieren die Spanier über Stilfragen und mangelndes Spektakel. Der „Unsichtbare“ Xabi Alonso ist der neue Held.

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Das 2:0 im Viertelfinale gegen Frankreich war wieder einer dieser spanischen Auftritte, an denen sich die Geister scheiden. Schön, weil dominant und passsicher? Oder langweilig, weil nur auf Ballbesitz und nicht auf das Erspielen von Torchancen aus? „Spanien hat versucht, die Franzosen und die Zuschauer einzuschläfern, und das haben sie geschafft“, sagte Arsenal-Coach Arsene Wenger und fällte ein vernichtendes Urteil über den Auftritt des Welt- und Europameisters: „Das war ein Nicht-Spiel bei viel Ballbesitz.“ Die spanische Tageszeitung „El País“ sah eine Partie, in der Favorit Spanien „eher entschlossen als schön“ agierte. Es ist schon verblüffend, wie negativ die Experten das 18. niederlagenlose Pflichtspiel der „Furia Roja“ in Folge beurteilten, das zudem den ersten Sieg über Frankreich bei einem großen Turnier bedeutete. Zufrieden war nur Vicente del Bosque. Seine Spieler hätten sich als Team stabilisiert, sagte der Fußballlehrer. „Spiele wie dieses sind bei einem Turnier immer eng. Frankreich hatte wenige Chancen.“

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