Jenny Wolf: Provozierend gelassen
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Alles im Griff. Weltmeisterin Jenny Wolf aus Berlin strahlt auf dem Eis vor allem viel Ruhe aus.

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Jenny Wolf: Provozierend gelassen

Sie ist selbstbewusster geworden, sie formuliert klar ihre Ansprüche, sie geht mit Sponsoren und Medien viel lockerer um als früher. Aber beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin zeigt Jenny Wolf, dass sie immer noch geerdet ist.

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Berlin - Sie wollte das einfach mal, ausbrechen aus dem bekannten Trott, mal was Neues probieren, mal ganz für sich sein, ohne Gruppe und Dynamik. Deshalb hat Jenny Wolf in der Saisonvorbereitung ein paar Wochen lang ganz allein trainiert. Wolf ist jetzt 31, sie dominiert seit Jahren den Sprint im Eisschnelllauf, sie hat die Erfahrung, das Risiko war gering. „Sie wollte das einfach mal.“ Das sagt Thomas Schubert, ihr Trainer. Er ließ sie machen, er kennt sie seit vielen Jahren. Aber als sie Muskelprobleme bekam, das Hanteltraining nur noch eingeschränkt absolvieren konnte und ein paar Trainingseinheiten sogar komplett verpasste, ist Schubert etwas unruhig geworden.

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