Auf blauem Sand in Madrid: Rafael Nadal verliert und schimpft
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Feinde fürs Leben. Wenn Rafael Nadal ein Spiel auf Sand verliert, müssen die Umstände außergewöhnlich sein. Wie in Madrid, wo auf blauer statt roter Asche gespielt wird.

© AFP

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Auf blauem Sand in Madrid: Rafael Nadal verliert und schimpft

Der wohl beste Sandplatzspieler aller Zeiten verliert mal wieder auf seinem Lieblingsbelag. Allerdings ist die Asche von Madrid blau statt rot, was Rafael Nadal gar nicht gefällt.

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Normalerweise lässt sich Rafael Nadal nach einem Tennismatch viel Zeit. Erst wird ausgiebig geduscht, dann knetet ihm sein Physiotherapeut die Anstrengungen aus dem Körper, danach gibt es meist noch eine Stärkung. Eine Stunde ist da schnell rum, manchmal anderthalb. Am frühen Donnerstagabend dauerte es jedoch keine zehn Minuten, bis der Spanier nach seiner Niederlage gegen Fernando Verdasco vor den Medienvertretern erschien. Die dunklen Haare waren noch nass, die Miene finster. Die Botschaft war klar: Nadal wollte nur noch weg. Weg von dem Ort, der ihm nichts als Unbehagen bereitet hatte.

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