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Italien: Rückblende in die Steinzeit
Nach dem EM-Aus steht der Weltmeister Italien vor einem großen Umbruch – wahrscheinlich auch auf der Trainerposition. Der Verband hat sich bisher nicht hinter Roberto Donadoni gestellt.
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Als alles vorbei war, hatte Giancarlo Abete seinen großen Auftritt. Die Reporter der Corrieres und Gazzettas stürzten sich auf den Präsidenten des italienischen Fußballverbandes. Wie konnte das passieren? Italien, der Weltmeister, gescheitert schon im Viertelfinale nach einer desaströsen Leistung – welche Konsequenzen wird das haben? Abete sprach von Beratungen, die noch zu führen seien, und dass in Wien ein Zyklus zu Ende gegangen sei. Gemeint war wahrscheinlich die Ära der erfolgreichen Nationalmannschaft um Spieler wie Fabio Cannavaro, Marco Materazzi, Christian Panucci oder Alessandro Del Piero, allesamt schon Mitte Dreißig. Und doch klang es so, als habe der Verbandschef zusätzlich das Ende einer weiteren Ära verfügt, die erst vor knapp zwei Jahren begann. Die von Trainer Roberto Donadoni.
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