Tennis: Sabine Lisicki überzeugt bei den French Open
Die Berlinerin erreicht in Paris die dritte Runde – die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Christopher Kas scheint sich zu lohnen.
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Paris - Sabine Lisicki marschierte auf ihre Bank zu, legte den Schläger beiseite und zog einen kleinen Zettel aus ihrer Tasche. Beim Seitenwechsel saß die Berlinerin nun da, blickte auf die geschriebenen Zeilen auf dem Stück Papier herunter, die sie mit ihrem Trainer Christopher Kas erarbeitet hat. Kurze Leitsätze sind es, die sie wie ein Mantra verinnerlichen soll. Sich in einer Partie nur auf das Wesentliche zu konzentrieren, darum geht es. Und das fiel Lisicki in der Vergangenheit mitunter schwer. Doch es ist einer der vielen wichtigen Bausteine im Gesamtpaket der Weltranglistenneunzehnten, die Kas in teils mühevoller Kleinarbeit seit dem Saisonbeginn an die richtige Stelle zu rücken versucht. In Roland Garros scheint die Formkurve anzusteigen, mit ihrem Einzug in die dritte Runde der French Open egalisierte Lisicki ihr bisher bestes Ergebnis. „Zum Höhepunkt der Sandplatzsaison ist die Sandplatzform da“, sagte Kas.
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