Tennis: Sars in der Manege
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Novak Djokovic.

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Tennis: Sars in der Manege

Novak Djokovic verärgert seine Tennis-Gegner mit vermeintlichen Verletzungen. Inzwischen ist schon niemand mehr ernsthaft besorgt, wenn ein Arzt zu Djokovic auf den Platz gerufen wird. Es ist eine Art Treppenwitz geworden.

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Es ist nicht so, dass das Londoner Publikum nicht mitfühlend wäre. Vielmehr bejubeln die Zuschauer all jene, deren Spiel sie begeistert, und bedauern genauso warmherzig alle anderen, die einen schlechten Tag erwischt oder sich gar eine Verletzung zugezogen haben. Nur mit Novak Djokovic ist die Sache nicht ganz so einfach. Einerseits mögen die Londoner den eloquenten serbischen Weltranglistendritten, der sie schon oft mit Parodien seiner Spielerkollegen oder anderen Scherzen amüsiert hat. Andererseits hat sich Djokovic mittlerweile einen Ruf als unsportlicher Filou aufgebaut. Und so ist inzwischen schon niemand mehr ernsthaft besorgt, wenn ein Arzt oder Physiotherapeut zu Djokovic auf den Platz gerufen wird. Es ist eine Art Treppenwitz geworden und in etwa so normal, als wenn Roger Federer einen Vorhandwinner schlägt. Ob Allergie, Atemnot oder Hitzekoller – irgendwas hat Djokovic eben immer. Und oft genug hat er auch nichts. Zumindest wird ihm das nicht nur von den Kontrahenten unterstellt. Und Djokovic tut wenig, um diesen Eindruck zu widerlegen.

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