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Deutschlands ältestes Derby: Schranken zwischen Franken
Fürth und Nürnberg treffen am Samstag erstmals in der Bundesliga aufeinander. Die Rivalität der beiden Klubs ist aber viel älter; Rot und Grün verbindet eine Hassliebe. Ein Kontrollgang an der innerfränkischen Grenze.
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Das Allerheiligste lagert im Keller, hinter einer Schranktür: grün-weiße Fanschals, Pullis, Mützen, Dutzende Trikots. Der Hüter des Schatzes heißt Helmut Ell. Vor jedem Spiel von Greuther Fürth, auch vor dem fränkischen Derby an diesem Samstag gegen Nürnberg (15:30 Uhr), geht er in den Keller und wählt die optische Unterstützung aus. Dabei hat Ell keine ungehinderte Entscheidungsfreiheit: Was er in dieser Saison bereits bei einer Niederlage im Stadion getragen hat, ist tabu. Aberglaube gehört bei ihm ebenso dazu wie grenzenlose Gefolgschaft des hiesigen Fußballvereins. Auf der Treppe nach oben, zurück in die Küche und vorbei an all den gerahmten Bildern alter Mannschaftsfotos, berichtet Ell stolz, dass seine Enkelin zwar noch nicht viel sprechen kann, „Kleeblatt“ kommt ihr aber schon über die Lippen.
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