Sport: Schwäche mit System
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Sport: Schwäche mit System

Herthas Spieler haben noch Probleme, die Vorstellungen des neuen Trainers Lucien Favre umzusetzen

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Vor kurzem hatte Dieter Hoeneß ein regelrechtes Aha-Erlebnis. Der Manager von Hertha BSC saß im Stadion auf der Tribüne und sah unten auf dem Feld eine Lucien-Favre-Mannschaft, die astreinen Lucien-Favre-Fußball spielte: aggressiv in der Verteidigung, aktiv in der Spielgestaltung, dominant, kompakt und kreativ. In diesem Moment hat Herthas Manager wieder einmal gedacht, dass es die richtige Entscheidung war, Favre nach Berlin zu holen. Dummerweise war es nicht Favres aktuelle Mannschaft, die zu Hoeneß’ Entzücken echten Favre-Fußball spielte, sondern seine ehemalige, der FC Zürich. Herthas Manager fühlte sich durch seine Beobachtung trotzdem bestätigt: Eine Mannschaft, die Favres Prinzipien einmal verstanden und verinnerlicht hat, verlernt sie so schnell nicht wieder. Von diesem Stadium aber ist Hertha noch weit entfernt. „Wir haben’s heute noch nicht hingekriegt“, sagte Außenverteidiger Malik Fathi nach der 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt.

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