Finalsieg bei den French Open: Serena Williams auf den Spuren von Steffi Graf
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Mit Kraft und ein bisschen Fieber. Serena Williams kämpft sich zum dritten Sieg bei den French Open.

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Finalsieg bei den French Open: Serena Williams auf den Spuren von Steffi Graf

Nach ihrem pathetischen Auftritt gegen Timea Bacsinszky macht es Serena Williams auch im Finale von Paris spannend. Gegen Lucie Safarova setzt sich die US-Amerikaner letztlich aber durch und peilt nach dem Gewinn der French Open nun weitere Rekorde an.

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Zwei Tage lang hatte sich Serena Williams der Außenwelt nur noch schriftlich mitgeteilt. Seit sich die US–Amerikanerin durch das Halbfinale der French Open geschleppt hatte, war sie abgetaucht. Kein Training, keine Pressekonferenzen vor ihrem Endspiel gegen die Tschechin Lucie Safarova. Bloß ein paar Zeilen über ihren Zustand ließ Williams übermitteln, vom Krankenlager in ihrem Pariser Apartment. Und die klangen so theatralisch wie ihr pathetischer Auftritt gegen Timea Bacsinszky am Donnerstag war, als Serena Williams gegen die Schweizerin den sterbenden Schwan gab. Das öffentliche Echo darauf war vernichtend. Dass die Weltranglistenerste tatsächlich an einer schlimmen Grippe litt, wollte man ihr nicht so recht abkaufen und kanzelte es als eine der schauspielerischen Einlagen der Diva ab. Und so zweifelte auch niemand daran, dass Serena Williams zum Pariser Finale erscheinen würde. Genauso wenig, dass niemand anders als die Amerikanerin den Titel gewinnt.

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