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Confed-Cup-Halbfinale gegen Mexiko: Siegerteam statt B-Nationalmannschaft
Wenn wir schon mal da sind, können wir das Turnier auch gewinnen. Wie die Alternativ-Auswahl von Joachim Löw immer mehr Lust auf den Confed-Cup entwickelt hat.
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Leon Goretzka hat in der vergangenen Woche einen schönen Satz gesagt, den man allerdings auch leicht hätte fehlinterpretieren können. Es war vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Confed- Cup in Russland, als es darum ging, ob die Deutschen als Gruppenerster ihr Halbfinale in Sotschi am Schwarzen Meer würden bestreiten dürfen oder als Gruppenzweiter in Kasan, irgendwo im Hinterland des riesigen russischen Reiches. „Es ist nicht das Verkehrteste der Welt, wenn man beim Essen aufs Meer guckt“, hat Goretzka, der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04, gesagt. Der deutschen Alternativ-Nationalmannschaft deshalb allerdings einen Hang zur Bequemlichkeit zu unterstellen, ginge weit an der Realität vorbei. Für die meist jungen Nationalspieler ist der Confed-Cup alles andere als die Fortsetzung des Strandurlaubs mit anderen Mitteln.
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