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Sport: Spritzen und Spiele
Der Abschlussbericht einer Forschergruppe belegt jahrzehntelanges Doping in der alten Bundesrepublik.
Von Nicolas Diekmann
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Berlin - Die Zwischenberichte einer Forschergruppe der Humboldt-Universität Berlin in den vergangenen Jahren ließen bereits den Schluss zu – nun ist sicher: Im westdeutschen Spitzensport wurde spätestens seit 1970 über viele Jahre „systematisch“ gedopt. Die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert in ihrer Samstagsausgabe aus dem Abschlussbericht der Studie. Unter dem Titel „Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethnischer Legitimation“ legen die Wissenschaftler auf 800 Seiten dar, dass Doping in Westdeutschland gewollt war und durch die Politik toleriert wurde.
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