Marcel Reifs Kolumne: Stuttgarter Bruddeln
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Marcel Reif: TV-Reporter und Tagesspiegel-Kolumnist.

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Marcel Reifs Kolumne: Stuttgarter Bruddeln

Unser Kolumnist Marcel Reif erfreut sich an der derzeitigen Ruhe beim VfB Stuttgart und betrachtet die Entwicklung der Schwaben in den letzten Jahren.

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Bruddeln sie nun wieder in Stuttgart? Oder schwäbeln sie weiter, gemütlich, kuschelig, glückselig? Für Menschen, die sich im schwäbischen Gemüt nicht so auskennen: Bruddeln, das ist die böse Ausdrucksform des Schwaben, ein Grummeln, ein böses Stänkern, und das haben sie auf den Rängen des VfB lange und ausgiebig gepflegt. Dabei hatten sie immer Qualität beim VfB. Die beste, als sie einen Trainer hatten, für den Qualität von Quälen kommt. Aber auch als sie sich nicht mehr quälen lassen wollten, hatten sie mit Armin Veh viel Qualität und wurden immerhin Meister. Da schwäbelte es sehr schön. Aber dann wurden Spieler verkauft, Kuranyi zum Beispiel, später Khedira. Und sie hatten einen Manager, Horst Heldt, der noch jung war und unerfahren und einen Trainer, Markus Babbel, der sehr jung war und sehr unerfahren. Und beide wussten nicht so recht, ob sie schon Manager und Trainer sind oder doch erst noch Ex-Spieler. Zusätzlich hatten sie im Aufsichtsrat den gewichtigen Herrn Hundt und im Präsidium den nicht minder gewichtigen Herrn Staudt, die aber bei allem Gewicht vom Fußball nur wussten, dass der Ball rund ist.

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