Kolumne: Ich – Ironman (4): Überdosis Berg
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Auf der Stelle. Arne Bensiek fährt in seinem Wohnzimmer Fahrrad.

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Kolumne: Ich – Ironman (4): Überdosis Berg

Unser Autor will Anfang Juli am deutschen Ironman in Frankfurt teilnehmen. Mittlerweile hat er sein Rennrad aufgebockt und quält sich im Wohnzimmer die Pyrenäen hinauf. Und das alles vor den Augen eines ausgebildeten Gebirgsjägers.

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Ich wurde gewarnt. Eine Trainingseinheit im eigenen Wohnzimmer sei der Höhepunkt der Langeweile. Er spreche aus leidvoller Erfahrung, meinte mein Kumpel Bernd kürzlich, eigentlich ein Radfanatiker. Ich konnte einfach nicht auf ihn hören. Denn wo ist die Alternative, wenn der Schnee seit Tagen jedes Radtraining unter freiem Himmel unmöglich macht? Also habe ich mir eine Rolle besorgt, mit der ich mein Rennrad zwischen Sofa und Bücherregal aufbocken und losstrampeln kann. Damit es nicht zu öde wird, habe ich das Premiummodell vom Marktführer geordert – Name: Elite Real Power – und obendrein mit Bier und Pizza meinen Sportsfreund Tim geködert. Als ich im kurzen Raddress die Tür öffne, schallt sein Lachen durchs Treppenhaus. „Im Wedding sind Leute schon für weniger verprügelt worden“, warnt er, als ich ihn eilig in die Wohnung ziehe.

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