Tennis: Verletzlicher Champion
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Federer

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Tennis: Verletzlicher Champion

Roger Federer verliert trotz seines Sieges an Dominanz. Kündigt sich langsam eine Wachablösung an?

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Als der frenetische Applaus ein wenig verklungen ist und die Freudentränen wieder getrocknet sind, findet Roger Federer vor den Umkleideräumen des Centre Courts einen ruhigen Moment mit Björn Borg. Er umarmt den Mann, der den Tennissport vor drei Jahrzehnten so dominierte und dessen Rekord von fünf Wimbledon-Titeln in Folge er gerade egalisiert hat. „Es tut mir leid“, sagt Federer zu Borg, doch der sonst so kühle Schwede schenkt ihm ein aufrichtiges Lächeln und tätschelt ihm freundschaftlich die Schulter. Er gönne es ihm und hoffe, Federer werde weiterhin in Wimbledon siegen: „Alte Rekorde sind nicht für die Ewigkeit gedacht“, sagt Borg, doch unweigerlich schwingt in den Tagen von Wimbledon immer ein wenig der Gedanke an Ewigkeit mit. Wenn der britische Fernsehsender BBC mit den Großen vergangener Tage aufwartet, wie John McEnroe, Jimmy Connors, Boris Becker und nicht zuletzt Borg, drängt sich die Frage förmlich auf: Wer ist denn der größte Spieler aller Zeiten?

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