Kommentar: Wagnis mit Selfmademan
Die Österreicher übernehmen nun endgültig Mercedes. Christian Hönicke kommentiert das Engagement von Toto Wolff als neuer Motorsportchef.
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Österreich, Land der Silberpfeile. Nach dem Aufsichtsratschef Niki Lauda wird mit dem neuen Motorsportchef Toto Wolff nun der zweite wichtige Posten im Formel-1-Team von Mercedes mit einem Mann aus unserem Nachbarland besetzt. Doch nicht der Pass ist es, der eine komplette Konzeptwende bei Mercedes anzeigt. Das Unternehmen hat sein Formel-1-Engagement nun quasi völlig ausgegliedert. Kein treuer Firmendiener wacht mehr über die Silberpfeile, wie es lange Norbert Haug getan hat. Stattdessen sollen es nun ein gut vernetzter Grand-Prix-Veteran und ein aufstrebender Selfmademan richten. Das macht einerseits Sinn. Die Bürokratie eines Weltkonzerns lähmt den schnelllebigen Formel-1-Betrieb nur. BMW ignorierte dies, am Ende war der Ausstieg folgerichtig.
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