French Open: Warten auf Noahs Erben
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Jo-Wilfried Tsonga versucht einen Tennisball zurückzuschlagen.

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French Open: Warten auf Noahs Erben

30 Jahre nach dem Sieg von Yannick Noah bei den French Open in Paris sehnt sich die Grande Nation nach einem französischem Nachfolger. Potentielle Nachfolger gibt es - doch sie tun sich schwer auf Sand.

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Vor 30 Jahren gab es in Roland Garros kein Halten mehr. Damals stürmten ein paar hundert französische Fans den Center Court, sie waren so hingerissen von ihrem Helden, dass sie Yannick Noah herzen und umarmen und auf ihren Schultern durchs Stadion tragen wollten. Zum ersten Mal hatte in der Profi-Ära einer der Ihren die French Open gewonnen – das Stadion verwandelte sich in ein Tollhaus, wie man es danach im Tennissport nie wieder erlebte. Binnen Minuten war der schlaksige Mann mit den Rasta-Locken und der markanten Lücke zwischen den Schneidezähnen fast verschwunden im dichten Getümmel und seligen Freudentaumel. Ein Albtraum nach heutigem Sicherheitsempfinden, doch es waren andere Zeiten.

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