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Tennis: Warum Boris Becker Novak Djokovic trainiert
Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker soll Novak Djokovic zu neuen Erfolgen verhelfen: Obwohl er kaum Erfahrung als Coach hat, trainiert Becker ab der kommenden Saison den serbischen Weltranglistenzweiten.
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Das Timing hatte nicht ganz gepasst. Eigentlich wollte Boris Becker bereits am vergangenen Samstagabend in der Show „Wetten, dass...?“ mit viel Tamtam eine große Neuigkeit verkünden, doch dann erklärte er der Nation bloß lapidar: „Die Twitter-Hand geht mir manchmal durch.“ Der Deal mit Novak Djokovic war am Samstag also offenbar noch nicht perfekt, und so musste sich Becker statt mit der großen Bühne gestern mit einer nüchternen Pressemitteilung begnügen – der Knalleffekt blieb jedoch der gleiche. Denn zuletzt hatte der 46 Jährige hierzulande durch die privaten Schlammschlachten um seine zweite Biografie und ein paar peinliche Auftritten seinen Ruf als Tennis-Legende ordentlich ramponiert. Zu Djokovic waren die jüngsten Entwicklungen wohl nicht durchgedrungen oder sie kümmern den Serben einfach nicht. Der Weltranglistenzweite holte Becker für die neue Saison als Chefcoach in sein Trainerteam und betonte in seiner Mitteilung: „Ich bin total begeistert, die Möglichkeit zu haben, mit Boris zu arbeiten. Er ist eine wahre Legende.“
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