Tour de France: Warum die Topteams auf eine Doppelspitze setzen
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Wer ist hier der Boss? Im Team Ineos fahren Geraint Thomas (rechts) und Egan Bernal vorne mit.

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Tour de France: Warum die Topteams auf eine Doppelspitze setzen

Im Radsport galt lange die Regel: Es kann nur einen Kapitän geben. Doch bei der Tour de France sind viele Topteams nun mit zwei starken Fahrern dabei.

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Doppelt hält besser. Der alte Spruch erlebt Konjunktur bei der Tour de France. Gleich fünf Teams treten mit Co-Kapitänen für das Gesamtklassement an: Ineos, Movistar, Education First, Jumbo-Visma und Bora hansgrohe. Das ist ein Mentalitätswandel, galt doch im Radsport viele Jahre lang die Regel: Es kann nur einen Kapitän geben, für den alle anderen dann fahren. „Es ist immer besser, wenn man zwei Eisen im Feuer hat. Sollte einer mal stürzen oder einen schlechten Tag haben, ist immer noch einer mit vorn dabei“, sagt nun zum Beispiel Emanuel Buchmann, einer der beiden Kapitäne von Bora hansgrohe.

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