Nünberg gegen Bremen: Werder setzt den Schlusspunkt
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Nünberg gegen Bremen: Werder setzt den Schlusspunkt

Werder beweist Moral: Bremen wandelt in Nürnberg einen Rückstand in letzter Sekunde in ein 2:2 um.

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Nicht jeder beim 1. FC Nürnberg schaffte es rechtzeitig, seine Gefühle in Worte zu kleiden. „Vor dem Spiel wären wir mit einem Punkt sehr zufrieden gewesen“, sagte Trainer Michael Oenning nach dem Abpfiff. „Doch im ersten Moment ist die Enttäuschung riesengroß – es ist fast unmöglich, sich über diesen Punkt zu freuen.“ Spät, ganz spät waren die Franken bei ihrer besten Saisonleistung um den Lohn gebracht worden – der überragende Aaron Hunt hatte erst den Anschlusstreffer und dann in der zweiten Minute der Nachspielzeit das 2:2 für Werder Bremen erzielt, nachdem der Favorit eine Halbzeit lang nur Spielball des taktisch erstklassig eingestellten Aufsteigers gewesen war. Angesichts der 2:0-Pausenführung – die bereits eher zu niedrig als zu hoch ausgefallen war – sei es „eine gefühlte Niederlage“, stammelte Nürnbergs Verteidiger Dominic Maroh. Dabei blickte er so betreten an die Decke wie ein Kleinkind, dem gerade das liebste Spielzeug entwendet wurde.

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