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Marcel Reifs Kolumne: Wo wäre Hertha ohne Hoeneß?
Hertha hat etwas emotionslos verloren. Vielleicht auch, weil die Unruhe in der Vereinsführung den Spielern Alibis verschafft. Man sollte auch Dieter Hoeneß ein wenig dankbarer sein, meint Tagesspiegel-Kolumnist Marcel Reif - und liefert noch ein P.S. zu sich selbst und den Bayern.
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Sehr diszipliniert trete die Mannschaft in dieser Saison auf, sagte Dieter Hoeneß vor dem Spiel, und deshalb stehe sie dort, wo sie steht. Ziemlich weit oben. Ja, und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Das ist so, und deswegen wäre Hertha zu loben, der Trainer Favre zu preisen, weil er eine Mannschaft mit Struktur aufgebaut hat, die Perspektive hat, weil er in absolut erstklassiger Manier die Akte Pantelic behandelt und meistert, so gut, dass die Mannschaft sich emanzipiert hat von dem Star, so gut, dass selbst dieser gleichermaßen Exzentriker und Könner sich fügt und leidlich friedlich im Bedarfsfall auf der Bank Platz nimmt. Und wenn er dann reinkommt, dann macht er sein Tor. Es wäre der Transfer Woronins hervorzuheben, einer Personalie, die viel zur Befriedung des Kaders beigetragen hat.
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