Sport: Zu lange auf der selben Party
Statt eines Neuanfangs klammert sich Russland zwanghaft an das Rezept von 2008 und scheitert.
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Es war eine mehr als eigenwillige Begründung, die der Chef des russischen Fußballverbandes für die 0:1-Niederlage gegen Griechenland präsentierte. „Die Griechen haben sich nicht als eine ausreichend starke Mannschaft erwiesen, weshalb die Russen ihre Meisterklasse nicht zeigen konnten“, sagte Sergej Fursenko. Er beeilte sich zu betonen, dass er auf keinen Fall zurücktreten werde, ein verlorenes Fußballspiel sei schließlich keine Katastrophe. Für viele russische Fans war der blutleere Auftritt gegen Griechenland jedoch genau das. Sechs Jahre vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land steht der russische Fußball vor einem Scherbenhaufen.
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