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Rabatte gegen Auslieferung: Amazon erpresst offenbar Buchverlage
Der Onlinehändler Amazon erpresst einem Bericht zufolge Verlage, um bessere Rabatte für E-Paper zu erhalten. Nachdem der Mutterkonzern die Praxis in Amerika erprobt hat, wurden nun auch Fälle in Europa bekannt.
Von Marc Röhlig
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Der Onlinehändler Amazon setzt offenbar Buchverlage massiv unter Druck. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) recherchierte, fordert Amazon von dem schwedischen Verlagskonzern Bonnier - zu dem auch bekannte deutsche Verlage wie Ullstein, Piper, Berlin und Carlsen gehören - höhere Rabatte bei der Belieferung mit E-Books. Gängige Rabatte von dreißig Prozent will der Internethandelskonzern auf vierzig bis fünfzig Prozent erhöht sehen.
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