Brexit: Anlagestratege befürchtet Abwärtsspirale
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Der Anlagestratege Ulrich Stephan managed einen Fonds mit rund zwei Milliarden Euro.

© Thilo Rückeis

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Brexit: Anlagestratege befürchtet Abwärtsspirale

Ulrich Stephan, Chefstratege der Deutschen Bank befürchtet eine Abwärtsspirale, wenn die Ratingagenturen England und Südeuropa aufs Korn nehmen.

Von Carla Neuhaus

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Der Brexit könnte die Euro-Krise wieder verschärfen, fürchtet Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank. „Ratingagenturen könnten nun durchaus wieder anfangen, Staaten abzuwerten“, sagte er in einem Interview dem Tagesspiegel (Montagsausgabe). Von den Herabstufungen dürfte neben Großbritannien vor allem Südeuropa betroffen sein. „Das kann dann schnell eine Abwärtsspirale auslösen. Denn im nächsten Schritt könnten auch die Banken in diesen Ländern unter Druck geraten.“ Notenbanken müssten dann wieder stärker eingreifen. So könnte die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihekaufprogramm weiter verlängern.

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