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Tagesspiegel Plus
Euro-Krise: Athen geht das Geld aus
Die Griechen haben Angst. Sie plündern ihre Konten und zahlen keine Steuern – dem Staat fehlen Einnahmen.
Von Gerd Höhler
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Während die griechischen Politiker Wahlkampf machen, wird die Finanzlage des Landes immer prekärer. So lange ungewiss ist, ob nach der Wahl am 17. Juni eine handlungsfähige Regierung gebildet werden kann, die den Konsolidierungskurs fortsetzt, überweisen die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) keine weiteren Hilfskredite nach Athen. Aus Angst vor der Rückkehr zur Drachme plündern unterdessen viele Griechen ihre Bankkonten.
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