Wirtschaft: „Auffanglager für Obdachlose“
Das Occupy-Camp in der Nähe der Europäischen Zentralbank wurde geräumt – manche Aktivisten gehen desillusioniert nach Hause.
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Frankfurt am Main - „Hallo“, sagt der nette Polizist. „Hallo“, sagt der nette Blockierer. „Wenn Sie nicht verletzt sind, würden wir sie dann jetzt wegtragen, ja?“ „O.k.“. Beide lächeln sich noch einmal an, dann packen der Beamte und eine Kollegin den jungen Mann unter den Armen und in den Kniekehlen und tragen ihn vom Rasen vor der Europäischen Zentralbank (EZB), setzen ihn ab, kehren zurück zu den Blockierern, den Nächsten holen. Es herrscht beste Stimmung an diesem Mittwochmorgen in Frankfurt im Camp der Occupy-Aktivisten, das hier gerade geräumt wird. „Danke, dass ihr nicht aggressiv seid“, sagt ein Sprecher des Camps freundlich ins Mikro. „Schön, dass die allermeisten von Ihnen friedlich bleiben“, gibt der Polizist mit der blauen „Communicator“-Weste zurück.
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