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Karriere als Wissenschaftler: Ausgezeichnet
Das Emmy Noether-Programm, EU-Forschungsstipendien oder der Berliner Wissenschaftspreis: Förderungen schieben die Karriere von Wissenschaftlern an – wenn es die richtigen sind.
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Es war im Jahr 2013. Die Stadt- und Regionalsoziologin Christiane Hentschel war damals Post-Doc-Fellow am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach ihrer Dissertation zu Sicherheitspolitiken im südafrikanischen Durban (2010) forschte sie zu gegenwärtigen sozialen Veränderungsprozessen in Berlin-Neukölln. Sie leitete eine von der Einstein Stiftung Berlin unterstützte Gruppe von Nachwuchsforschern zum Thema materielle, soziale und politische Infrastrukturen von Städten, die sie mit postkolonialen Konzepten aus dem globalen Süden in Verbindung brachte. Für ihre Arbeit wurde sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. Der Preis brachte ihr 20 000 Euro – und hat sich nicht nur finanziell ausgezahlt.
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