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Demografischer Wandel: Bundesbank wirbt für Rente mit 69
Die stufenweisen Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahren vor bald zehn Jahren galt als politischer Tabubruch. Bei der Bundesbank denk man jetzt über den nächsten Schritt nach.
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Die Schwelle für den Eintritt ins Rentenalter müsse langfristig weiter steigen, soll das aktuelle Versorgungsniveau gehalten werden. Nach Ansicht der Bundesbank sollten Bundesbürger in ferner Zukunft nicht nur bis 67, sondern bis 69 arbeiten, bevor sie ihren Ruhestand genießen dürfen. Bis zum Jahr 2060 sollte das Renteneintrittsalter Schritt für Schritt auf dieses Niveau angehoben werden, schreibt die Bundesbank in ihrem am Montag vorgelegten Monatsbericht August. Nachdem das Rentenalter derzeit schrittweise bis 2029 von 65 auf 67 Jahre angehoben wird, seien „weitere Anpassungen unvermeidlich“, um die finanzielle Tragfähigkeit der Rentenversicherung sicherzustellen und den Rückgang des Versorgungsniveaus aufzuhalten. „Dabei sollte auch eine längere Lebensarbeitszeit nicht tabuisiert werden.“
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