
© Mike Wolff
Wertschöpfung: Charité ist die "Spinne im Netz"
Die Charité bringt Berlin hohe Einnahmen. Eine Studie des DIW zeigt: Unterm Strich halbieren schon die kurzfristigen Effekte die Aufwendungen für das größte Uniklinikum Europas.
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Fast die Hälfte der Mittel, die Berlin für die Charité aufwendet, fließt als Steuern wieder zurück ans Land. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die dem Tagesspiegel vorliegt. Im Jahr 2011 unterstützte Berlin Europas größtes Universitätsklinikum demnach mit 217 Millionen Euro und erhielt 97 Millionen Euro zurück. Während die Zuwendungen sinken, steigen die der Charité zurechenbaren Steuereinnahmen sogar. Im Jahr 2007 gab das Land noch 249 Millionen Euro und erhielt weniger als ein Drittel zurück. Die Studie berücksichtigt kurzfristige direkte und indirekte volkswirtschaftliche Effekte. Allein in den vergangenen fünf Jahren kamen so Steuereinnahmen von rund einer halben Milliarde Euro zusammen.
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