Krise bei Karstadt: Das Modell Kaufhaus lebt weiter
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Prunkvoll: Kuppel der Galeries Lafayette in Paris, hier mit einem Werk des französischen Künstlers Philippe Ramette.

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Krise bei Karstadt: Das Modell Kaufhaus lebt weiter

Karstadt kommt nicht aus der Krise. In den Innenstädten machen Einkaufszentren Konkurrenz, das Modell Kaufhaus scheint überholt. Dabei gibt es durchaus noch erfolgreiche Warenhausketten.

Von Maris Hubschmid

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Der zweite Geschäftsführerabgang binnen eines Jahres, Ankündigungen harter Einschnitte und Verkaufsgerüchte: Die zurückliegenden zehn Tage waren für Karstadt und seine Beschäftigten von Hiobsbotschaften geprägt. Das Traditionsunternehmen kämpft mit anhaltenden Verlusten, Umsätze wandern ins Netz ab – und in den Innenstädten machen Einkaufszentren Konkurrenz. Das Modell Kaufhaus scheint überholt. Andererseits funktionieren andere Ketten nach wie vor: Der größte Mitbewerber, die zum Metro-Konzern gehörende Kette Galeria Kaufhof, wies zuletzt einen Vorsteuergewinn von 136 Millionen Euro aus, in Spanien hält sich El Corte Inglés stabil als die größte Kaufhauskette Europas. In Großbritannien bestehen mit Marks & Spencer, Debenhams, John Lewis und House of Fraser gleich vier Konkurrenten am Markt.

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