Ende der Steinkohle: Das Ruhrgebiet will sich wandeln
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Bergleute zählten einmal zu den bestbezahlten Arbeitern.

© imago/Becker&Bredel

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Ende der Steinkohle: Das Ruhrgebiet will sich wandeln

500.000 Menschen haben einst in den deutschen Kohlezechen geschuftet – nun schließt die letzte. Das Ruhrgebiet setzt auf Hochtechnologie. Ein Besuch vor Ort.

Von Carla Neuhaus

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Selbst die Luft hier unten wird Ludger Sonnenschein vermissen. „Riecht ihr das?“, fragt er und reckt 1159 Meter unter der Erde die Nase in die Höhe. Ein warmer Wind weht durch den Schacht, er lässt die Kabel unter der Decke schaukeln und pustet den Gästen Dreck ins Gesicht. Für den Laien riecht es nach Erde, Ruß und Schweiß. Sonnenschein nennt es „Schwarzwaldluft“ – schwarz wie die Kohle, die sie hier unten fördern.

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