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Geldanlage: Die Tricks der Bausparkassen
Die Institute versuchen Kunden derzeit vermehrt aus hochverzinsten Alt-Verträgen herauszudrängen. Was Anleger tun können.
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Noch bis vor wenigen Wochen hatten Gisela Willuhn und ihr Mann drei Bausparverträge. Weil sie die schon vor Jahren abgeschlossen hatten, bekamen sie darauf über vier Prozent Zinsen für ihr Erspartes. In Zeiten der Schuldenkrise prächtige Konditionen. Doch dann stand kürzlich der Vertreter der Bausparkasse vor der Tür. Er sprach vom allgemeinen Zinsniveau, das gesunken sei, und dass die Bausparkasse ihnen deshalb keine vier Prozent mehr zahlen könnte. Außerdem sei es doch sinnvoll, die drei alten Verträge mal in einen neuen zu überführen. Erst als der Vertreter wieder gegangen war, kam das Ehepaar aus Blankenfelde ins Grübeln. Doch da war es zu spät, sie hatten unterschrieben. 500 Euro Abschlussgebühr mussten sie für den neuen Vertrag bezahlen und auf ihr Erspartes sollten sie nur noch 2,2 Prozent Zinsen bekommen. Zudem könnten sie mit dem neuen Vertrag erst in sieben Jahren wieder an ihr Erspartes ran. „Wir haben uns überrumpelt gefühlt“, sagt Gisela Willuhn.
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