Aigner: Dispozinsen müssen sinken
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Verbraucher haben kaum einen Überblick, welche Banken den günstigsten Zinssatz auf Dispokredite anbieten.

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Aigner: Dispozinsen müssen sinken

Deutsche Geldhäuser können sich derzeit so günstig mit Geld versorgen wie nie. Der Verbrauchter merkt davon wenig - im Gegenteil. Wer das Konto überzieht, bezahlt überhöhte Zinssätze, kritisiert die Bundesregierung.

Von Carla Neuhaus

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Berlin - Die deutschen Banken können sich derzeit so günstig refinanzieren wie nie – erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0,75 Prozent gesenkt. Doch wer als Verbraucher sein Konto überzieht, spürt von dieser Niedrigzinsphase wenig. Die Banken verlangen von ihren Kunden Dispozinsen von durchschnittlich zehn bis elf, einzelne Institute sogar von bis zu 14 Prozent. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) verlangt deshalb jetzt, die Institute müssten „für faire Konditionen und volle Transparenz“ sorgen. Sie legte am Donnerstag ein Gutachten vor, demzufolge die Erträge aus dem Dispokreditgeschäft die Kosten deutlich übersteigen. Es sei naheliegend, heißt es darin, dass die Dispozinsen von den Banken „zur Quersubventionierung anderer Leistungen oder zur Gewinnsteigerung verwendet werden“.

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