Europäische Zentralbank kündigt zusätzliche Kredite und Strafzinsen an
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EZB-Chef Mario Draghi.

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Europäische Zentralbank fällt historische Entscheidung: "Draghi schießt aus allen Rohren"

Die Europäische Zentralbank pumpt neue Milliarden in das Finanzsystem. Sie will Banken mit Strafzinsen zur Kreditvergabe zwingen. Zusätzlich verleiht sie selbst mehr Geld - und macht es damit so billig wie nie zuvor im Euro-Raum.

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Es ist eine historische Entscheidung: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt nicht nur die Leitzinsen auf ein Rekordtief, sie führt auch Strafzinsen für Banken ein und will noch mehr billiges Geld in Umlauf bringen. Die Notenbank reagierte am Donnerstag auf die zuletzt extrem niedrige Inflation im Euroraum und senkte ihren Leitzins von 0,25 Prozent auf das Rekordtief von 0,15 Prozent. Gleichzeitig beschloss der EZB-Rat, erstmals einen Strafzins von minus 0,10 Prozent für Bankeinlagen zu erheben. Zusätzlich will die Europäische Zentralbank (EZB) Kreditvergabe an Unternehmen in der Eurozone mit einer Reihe von Maßnahmen ankurbeln. Darunter sind zwei Notenbankkredite mit vierjähriger Laufzeit für Banken in der Eurozone, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt am Main sagte. Außerdem werde die EZB die Banken noch bis Ende 2016 unbeschränkt kurzfristig mit Liquidität versorgen.

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