Wave-Gotik-Treffen: Dunkle Geschäfte
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Sehen und gesehen werden. An diesem Wochenende werden 20 000 Besucher zum 21. Wave-Gotik-Treffen erwartet.

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Wave-Gotik-Treffen: Dunkle Geschäfte

Modehändler verdienen Millionen mit der Schwarzen Szene. Die Anhänger feiern gerade in Leipzig beim Wave-Gotik-Treffen.

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Eine Farbe dominiert an diesem Pfingstwochenende in Leipzig: Schwarz. Mehr als 20 000 Besucher aus der ganzen Welt erwarten die Veranstalter des 21. Wave-Gotik-Treffens, eines der größten Festivals der Schwarzen Szene. Mehr als 200 Künstler treten auf, Friedhöfe können besichtigt und – ganz wichtig – Outfits präsentiert werden. Spitzencorsagen, stachelbesetzte Gasmasken, opulente Barockkleider: Die Kleidung der Szeneanhänger ist spektakulär und individuell – doch längst nicht mehr nur selbstgemacht. Die ausgefeilten Outfits sind zum Geschäftsmodell geworden: Hunderte Onlineshops bieten von schweren Schnürstiefeln bis zum Skelett-Rucksack sämtliche Teile der Garderobe an, in jeder größeren Stadt gibt es Gothic-Läden, sogar im Berliner Shoppingcenter Alexa hat sich ein Geschäft auf die „Gothics“ spezialisiert. Mit Aderlass kommt zudem eines der größten Modelabels der Szene aus Deutschland. In mehr als 200 Läden und Onlineshops ist die Mode erhältlich, die Gründer Henning Volk und Gordon Wienkötter erzielen mit ihrer Firma nach eigenen Angaben einen sieben- bis achtstelligen Jahresumsatz.

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