EZB-Kredite: Ernüchterung nach der Milliardenspritze
zum Hauptinhalt
Das neue Jahr wird für die Banken hart, warnt EZB-Chef Mario Draghi.

© dapd

Tagesspiegel Plus

EZB-Kredite: Ernüchterung nach der Milliardenspritze

Die milliardenschwere EZB-Aktion verpufft: Banken investieren zusätzliche Mittel nicht in Anleihen der Euro-Krisenländer, wie Italien oder Spanien.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Frankfurt am Main - Kaufe das Gerücht, verkaufe die Fakten – diese alte Börsenweisheit bestätigt sich in diesen Tagen mal wieder. Und zwar betrifft es die Euro-Krisenländer beziehungsweise deren Status an den Anleihemärkten. Die Hoffnung, dass Banken die Rekordsumme von 489 Milliarden, die die Europäische Zentralbank (EZB) ihnen am vergangenen Mittwoch geliehen hat, in die Anleihen aus Ländern wie Spanien und Italien stecken, hat sich nämlich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Am Mittwoch waren die Renditen, die sich gegenläufig zu den Kursen entwickeln, von spanischen und italienischen Anleihen deutlich gestiegen. Und am Donnerstag hielten sie sich allenfalls stabil.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })