20 Jahre Mobilfunk: „Hallo, kannst du mich verstehen?“
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Fast ein Handy: Das C-Netz Telefon C3 von Siemens aus dem Jahr 1990 wog 2,5 Kilogramm. Der Vorgänger C2 brachte noch 6970 Gramm auf die Waage und kostete 9200 D-Mark.

© Siemens Corporate Archives

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20 Jahre Mobilfunk: „Hallo, kannst du mich verstehen?“

Der erste Anruf in Berlin kam von den Müggelbergen. Bei der Einführung des D-Netzes kosteten Mobiltelefone noch rund 3000 Mark. Seither ist viel passiert, nicht nicht nur die Preise sind dramatisch gefallen.

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Den ersten kleinen Mobilfunkboom in Deutschland gab es schon 1990. Zwar kosteten die Geräte für das damalige analoge C-Netz noch bis zu 10 000 Euro. Außerdem waren sie so groß wie ein halber Aktenkoffer und einige wogen bis zu acht Kilo. Doch nach dem Mauerfall waren sie meist die schnellste und häufig die einzige Möglichkeit, im Osten einen Telefonanschluss zu bekommen. So war manche Wohngemeinschaft in Ost-Berlin heilfroh über ein gebrauchtes „Portable“ von Siemens zu verfügen, von „Handy“, war da noch nicht die Rede. „Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin waren relativ gut über das C-Netz versorgt“, erinnert sich Peter Eisenach, der für die damalige Deutsche Bundespost Telekom das Netz mit aufbaute. „Vor allem bei Handwerkern, kleinen Betrieben und Hotels war das C-Netz stark gefragt.“ Aber es war kein Mobilfunk für alle, nicht nur wegen der hohen Kosten, sondern auch, weil die Kapazität des Netzes nur für 800 000 bis zu einer Million Kunden reichte.

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