Energiewende-Kompromiss der Koalition: Her mit der Kohle
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Eine Kapazitätsreserve aus alten Braunkohlekraftwerken nützt zwar den Netzbetreibern relativ wenig. 2,7 Gigawatt sollen vier Jahre als Reserve weiter finanziert werden, aber keinen Strom mehr liefern. Das kostet die Stromkunden im Jahr rund 230 Millionen Euro.

© Julian Stratenschulte/dpa

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Energiewende-Kompromiss der Koalition: Her mit der Kohle

Die große Koalition findet mühsam Kompromisse zum Klima und zu Stromnetzen. Die meisten Entscheidungen gehen zu Lasten der Stromkunden und der Steuerzahler.

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Aus den „losen Zahnrädern“ der Energiewende habe die große Koalition in der Nacht zum Donnerstag „ein Uhrwerk“ gemacht. So sieht es zumindest Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Nach der langen Nacht im Kanzleramt lobte er den Kompromiss der drei Parteichefs als „historischen Pakt für neuen Wohlstand“. Und mehr noch: Er sprach von der „lang erwarteten Versöhnung von Ökonomie und Ökologie“ und der Energiewirtschaft als erstem Wirtschaftszweig, in dem die totale Digitalisierung umgesetzt werde.

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