"PlugSurfing" für E-Autos: Hier werden Sie geladen!
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Jacob van Zonneveld und Adam Woolway

© Michael H. Ebner/Promo

Tagesspiegel Plus

"PlugSurfing" für E-Autos: Hier werden Sie geladen!

Wie ein kunterbunter Flickenteppich, so sieht die Infrastruktur in Deutschland aus, wenn man sein E-Auto laden möchte. Zwei junge Männer wollen einen Überblick über das Wirrwarr geben, die Idee ihrer App überzeugte die Investoren. Doch die beiden haben noch größere Pläne.

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Das Elektroauto fährt an die Ladesäule heran, der Fahrer identifiziert sich per App oder mit einer RFID-Card am Display, verbindet den Stecker des Fahrzeugs mit der Säule, die Akkus laden auf. Bezahlt wird bargeldlos per Lastschrift, Kreditkarte oder per PayPal. So einfach ist es, ein Elektroauto aufzuladen – wenn man der Werbung der Hersteller glaubt. Die Realität sieht anders aus, denn nicht jede E-Säule hat die Anschlüsse für jedes Auto, die meisten Elektromobilbesitzer sind vertraglich an einen Stromanbieter gebunden und können nur bestimmte Ladepunkte problemlos nutzen. Zudem gibt es technische Unterschiede, je nach Automarke und Herkunftsland des Fahrzeugs: Die Stationen können mit CCS-, Chademo- oder Typ-2-Steckdosen ausgerüstet sein, viele Säulen haben sogar nur einen dieser Anschlüsse.

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