
© Andreas Klaer
Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen: Eine Schippe drauf
Die Struktur der Governance-Einheit steht den Zielvorstellungen im Wege
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Berlin hat den Hebel umgelegt, schaltet in der Wohnungsbaupolitik von Konfrontation auf Kooperation. Im Zweifel für den Wohnungsbau, nicht dagegen – so lautet nun die Devise in Berlin. Doch ob es der Sache dient, ob das reicht? Das neu geschaffene Bündnis für Wohnungsbau und bezahlbares Wohnen soll das im Koalitionsvertrag der neuen rot- grün-roten Landesregierung festgelegte Ziel von rund 200000 Wohnungen bis 2030 vorantreiben und umsetzen. Im Mittel bedeutet das rund 20000 Wohnungen pro Jahr. Daran sollen sich die landeseigenen Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und privaten Immobilienunternehmen beteiligen. Dies könnte sich jedoch insbesondere vor dem Hintergrund der sich aktuell noch verschärfenden Rahmenbedingungen problematisch gestalten. Die Zahlen der Baugenehmigungen waren in Berlin bereits ohne Ukrainekrieg rückläufig.
Verbände können keine verbindlichen Bauzusagen machen
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true