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Staatsverschuldung: Japan zeigt den Weg
Alles eine Frage des Blickwinkels: Aus japanischer Sicht ist der Schuldenberg der Euro-Länder geradezu lächerlich klein. Was lernen wir daraus? Ein Ökonom aus Tokio blickt in die Zukunft der Euro-Zone.
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Ökonomen sind eine besondere Spezies. Einerseits stellen sie gern Theorien auf, wie sich in der Wirtschaft was wohin bewegt und warum und warum nicht anders. Und zwar ziemlich viele davon, die oft sehr anregend, aber nicht immer auf einen Nenner zu bringen sind. Andererseits haben sie die aktuelle Krise meist nicht vorhergesehen, und im Nachklapp sind die Vorschläge nun natürlich wieder sehr vielfältig. Ohne Ökonomen aber geht es auch nicht. Was das Voraussehen angeht, könnte Richard Koo helfen. Der Ökonom aus Tokio war am Wochenende Gast bei einem Symposium deutscher Wissenschaftler, die im Rahmen der Berlin-Brandenburgischen Akademie ein Projekt mit dem Titel „Staatsschulden in der Demokratie“ betreibt.
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