Wirtschaft: Jenoptik erkennt die
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Wirtschaft: Jenoptik erkennt die

Lothar Späth hat es geschafft.Wie geplant und angekündigt nahm der clevere Politmanager mit der Jenoptik im vergangenen Jahr die Umsatzschwelle von drei Mrd.

Von Antje Sirleschtov

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Lothar Späth hat es geschafft.Wie geplant und angekündigt nahm der clevere Politmanager mit der Jenoptik im vergangenen Jahr die Umsatzschwelle von drei Mrd.DM.Der Umbau des einst wackligen Thüringer Industriekerns scheint gelungen, ein moderner ost-westdeutscher Konzern ist entstanden.Kann Späth jetzt beruhigt seinen Rückzug anzeigen? Wohl kaum.Denn die Jenoptiker ahnen längst: Nachdem der Boß seine Trumpfkarten gezogen hat, folgen jetzt die Mühen der Ebene.Dem Schwaben Späth ist es wohl gelungen, aus einer Reihe traditionsreicher Familienunternehmen einen Technologiekonzern zu schmieden, der weltweit Achtungserfolge erzielt.Woran jetzt allerdings noch gearbeitet werden muß, ist der Zusammenhalt des jungen Verbundes.Schließlich treffen mit Meißner & Wurst, Zander und Krone sowie dem Stammbetrieb in Jena nicht nur unterschiedliche Mentalitäten aufeinander.Auch die Markt- und Kostenprobleme der Einzelgesellschaften sind nicht allein dadurch verschwunden, daß sie nun unter einem Jenoptik-Dach stehen.Was jetzt kommen muß, ist eine Konsolidierung, an deren Ende neben dem Wachstum auch der Ertrag stimmt, wo die Verbindung zwischen den einzelnen Unternehmen funktioniert und letztlich ein an allen Standorten akzeptiertes Management den Übervater Späth ersetzt.

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