Boom in Indien: Klinkenputzen in Delhi
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Ungleich verteilt. Der Aufschwung Indiens konzentriert sich auf wenige Branchen und Regionen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt von weniger als zwei Dollar pro Tag.

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Boom in Indien: Klinkenputzen in Delhi

Staatsgäste und Konzerne werben um die Gunst des Boomlandes Indien. An der Masse der Armen geht das Wirtschaftswunder vorbei.

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Die Regierungschefs dieser Welt gaben sich in Neu Delhi die Klinke in die Hand. Bei ihren Staatsbesuchen in der 16-Millionen-Einwohner-Hauptstadt Indiens überboten sie sich im vergangenen Jahr mit Lobgesängen auf die aufstrebende Wirtschaftsmacht. Den Anfang machte der britische Regierungschef David Cameron, dann folgten Schlag auf Schlag US- Präsident Barack Obama, sein französischer Kollege Nicolas Sarkozy, Chinas Premier Wen Jiabao und Russlands Präsident Dmitri Medwedew. Auch Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel will 2011 nach Delhi pilgern.

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