Obergrenze für Barzahlung: Krumme Geschäfte gehen auch bargeldlos
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Auf der Flucht. Weil Banken bei großen Summen schnell Verdacht schöpfen, spielt Bargeld in der organisierten Kriminalität mittlerweile eine untergeordnete Rolle. Foto: O. Boehmer / Fotolia

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Obergrenze für Barzahlung: Krumme Geschäfte gehen auch bargeldlos

Die EU-Finanzminister wollen Barzahlungen begrenzen, um Kriminalität einzudämmen. Große Summen verschieben Gangster allerdings sowieso auf andere Weise.

Von Carla Neuhaus

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Die Welt ist schlecht. Dabei könnte sie so viel besser sein. Drogenhandel, Geldwäsche, Steuerhinterziehung: All das gäbe es kaum oder gar nicht mehr in einer Welt ohne Bargeld. Das sagen zumindest diejenigen, die Scheine und Münzen am liebsten abschaffen würden. Etwa der Wirtschaftsweise Peter Bofinger oder der Harvard-Professor Kenneth Rogoff. Auch in der Bundesregierung glaubt man, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Bargeld und Kriminalität – zumindest bei großen Scheinen. Deshalb setzt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf EU-Ebene jetzt für eine Obergrenze bei Barzahlungen ein. Bei 5000 Euro soll Schluss sein – höhere Beträge soll man nur noch überweisen oder per Karte bezahlen können. Bereits kommende Woche will der Finanzausschuss des Bundestages über diese Obergrenze für Bargeld sprechen.

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