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RWE: Kunst statt Dividende
Die RWE-Krise belastet kommunale Aktionäre. Auf der Hauptversammlung in Essen gibt es trotzdem wenig Ärger für Konzernchef Peter Terium.
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Der Satz hätte dem Essener Oberbürgermeister gefallen. „Kapital und Dividende gehören zusammen“, rief einer der Aktionäre dem RWE-Vorstand auf der Hauptversammlung in Essen zu. Er ärgerte sich über die vorgeschlagene Dividendenkürzung. Wegen hoher Abschreibungen auf den Kraftwerkspark hatten sich die Verantwortlichen des Konzerns entschieden, die Ausschüttung auf einen Euro je Aktie zu halbieren, und damit auch die kommunalen Eigentümer aus dem Ruhrgebiet getroffen. Die halten noch immer knapp 25 Prozent an dem zweitgrößten Energiekonzern und müssen sich in diesem Jahr mit insgesamt 175 Millionen Euro Dividende begnügen.
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