Informelles Lernen als Chance: Lernen im Arbeitsrhythmus
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Mensch und Maschine. Wie Erster Letzteren bedient, muss erst gelernt werden. Ein Gewerkschaftsprojekt zum „Corporate Learning“ half etwa dabei, ältere Mitarbeiter in ostdeutschen Unternehmen mit neuer Software vertraut zu machen – und die Teamleiter für die Schwierigkeiten dabei zu sensibilisieren.

© Thomas Gasparini/VW

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Informelles Lernen als Chance: Lernen im Arbeitsrhythmus

Neue Software, globaler Markt: Berufstätige müssen immer schneller dazulernen. Oft geschieht das nicht in einem Seminar, sondern bei der Arbeit. Das sollte gut organisiert sein.

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Zum Beispiel die deutsche Textilbranche: die Produktion von Stoffen und Kleidung wurde in den letzten Jahrzehnten in Schwellenländer mit niedrigen Löhnen ausgelagert. Die Unternehmen, die heute in Deutschland produzieren haben sich neu positioniert und auf technische Textilien spezialisiert. Und das in einer Branche, die eine überdurchschnittlich alte Mitarbeiterschaft hat. Ganze Betriebe müssen zugleich ihre Arbeitsweise umstellen. Auf neue Handgriffe, neue Methoden, neue Fachausdrücke – es gibt hohen Lernbedarf, der über ein zweitägiges Seminar weit hinausgeht. Das Lernen am Arbeitsplatz, während der Arbeit, rückt in den Fokus.

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