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Datenschutz im Netz: Man muss auch löschen können
Die EU plant eine Reform, die Bürgern mehr Macht gäbe - über ihre eigenen Daten im Netz. Facebook zeigt sich aufgeschlossen, Innenminister Friedrich dagegen skeptisch.
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Für die meisten ist das Thema Datenschutz im Internet einfach nur lästig. „Mir doch egal, wenn meine Daten gespeichert werden, ich habe nichts zu verbergen“, ist eine häufige Reaktion. Trotzdem ist die Empörung groß, wenn etwa herauskommt, dass ein Unternehmen laufend Daten über die Aufenthaltsorte seiner Nutzer sammelt. Die Mir-doch-egal-Haltung können Verbraucher sich mit der zunehmenden Digitalisierung der Daten immer weniger leisten. Mit einer Reform will die EU-Kommission dafür sorgen, dass Datenschutz stärker, klarer und einheitlicher wird. „Die heute vorgeschlagenen Änderungen werden das Vertrauen in Onlinedienste stärken, weil die Bürger künftig besser über ihre Rechte informiert sein und größere Kontrolle über ihre Daten haben werden“, sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding in am Mittwoch in Brüssel. Die Reaktionen von Firmen, Datenschützern und Politik sind gemischt.
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